Handwerkskunst am Römer – ein besonderes Haus liebevoller Geschenkideen

Wir laden Sie herzlich ein zu einer wunderbaren Entdeckungsreise in eine liebevolle Welt kleiner und großer Geschenkideen aus dem erzgebirgischen Spielzeugland und dem Schwarzwald. Muntere figürliche Miniaturen voller Liebreiz, weltbekannte Engel aus der Grünhainichener Manufaktur Wendt & Kühn, meisterhafte mechanische Spieldosen ganz unterschiedlicher Handschriften und Klangfarben oder vielgestaltige Weihnachtspyramiden werden Ihnen bei uns ebenso begegnen wie ausgesucht schöne Räuchermänner, kernige Nussknacker oder die berühmten Schwarzwälder Kuckucksuhren der Fa. Hönes. Es ist eine Auswahl einzigartiger Erzeugnisse aus kleinen Familienunternehmen und traditionsreichen Manufakturen, die in aufwendiger Handarbeit und voller Leidenschaft Besonderes aus dem Naturwerkstoff Holz entstehen lassen. Kunstvoll verarbeitet und unverwechselbar in ihrer Erscheinung öffnen die kleine Dinge voller Poesie unser Herz und berühren mit ihrem Zauber. Lassen Sie sich davon inspirieren und machen Sie in unseren beiden Geschäften Ihre ganz eigene Entdeckung – als schönes Geschenk zum Mitbringen und Überraschen, als Herzensbotschafter für einen lieben Menschen oder als Freudenspender für sich selbst. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich willkommen in unseren beiden Verkaufsgalerien im Stadtzentrum von Frankfurt/Main, direkt am Römer.

 

 

Erzgebirge

Seit dem 13. Jahrhundert wurde in dem Gebiet um Seiffen (Erzgebirge) Zinn gewonnen.
Zuerst wurden Zinngraupen ( Zinnkörner) aus den Bächen ausgewaschen als „cynsifen“ bezeichnet, woraus sich auch der Name des Ortes Seiffen entwickelte.
In der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts wurde das Zinn beschwerlich unter Tage abgebaut. Als die Zinnausbeute geringer wurde und billigerer Importe aus Übersee die Gewinnung des Zinns unrentabel machte wurden die Gruben um 1849 geschlossen.
Noch in der „Blütezeit“ des Bergbaus besserten die Bergleute ihr  Einkommen mit Drechselarbeiten auf. Hölzerne Gefäße und Hausgeräte waren die ersten Drechslerwaren, die bald auch in großer Stückzahl hergestellt wurden.
Seit Mitte des 18.Jahrhunderts wurde dank der bürgerlichen Aufklärung der Wert des Kinderspiels und Kinderspielzeugs erheblich gefördert und die Gegend um Seiffen entwickelte sich zum „Spielzeugland“

Traditionell wurde und wird im Erzgebirge gedrechselt. Das Drechseln ist ein Arbeitsvorgang, bei dem das um die eigene Achse rotierende Werkstück aus Holz mit Hilfe schneidender Werkzeuge geformt wird.

 

The Ore Mountains

Tin mining was the major occupation for the residents of the Ore Mountains since the middle of the 1200’s. The tin kernels would be washed out of the soil in a series of water-works, and this procedure was called “czyn syffen” thus giving the town of Seiffen its’ name.
In the 2nd half of the 1500’s, the tin ore began to run out, while cheaper, imported tin from other countries took over the market, making tin mining in Seiffen unprofitable, and the tin mine was closed in 1849.
During the era of good times in the mining districts, the mountain people had always sought to increase their income with woodworking, using lathes to create and sell wooden containers and household items. Due to their high quality, these wooden items became increasingly popular and a new industry was born in the “Ore Mountains”.
In the middle of the 1700’s, the idea of toys for children began to be recognized as being an important part of their development. Handmade wooden toys from Seiffen became very popular, and the town became known as “Toyland”.

The Lathe is both a traditional and a modern method for woodworking in the Ore Mountains. It is used during the first phase of the work, in which a piece of wood is rapidly rotated on its own axis, while being carved with special tools to give it shape and form.